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Bergfest am 04. September 21

Lehrbergwerk Roter Bär und die Grube Samson luden gemeinsam mit der Stadt Braunlage zum Feiern an das Weltkulturerbe ein...

Nach dem montanhistorischen Kolloquium "500 Jahre Bergfreiheiten" im Kurhaus St. Andreasberg feierten mehrere Hundert Menschen an der Grube Samson das Bergfest 2021.
Neben dem Heimatbund spielte auch der Waldarbeiter Instrumental Musikverein, anschließend heizte die Rock Mining Company die Stimmung weiter an.

Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises im Samson

Dr. Roy Kühne im Gespräch mit Mitarbeitern des Bergwerksmuseums und der Harzenergie

Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Goslar - Northeim - Osterode Dr. Roy Kühne besuchte zum wiederholten Male die Grube Samson in St. Andreasberg. Am 23. Juli 2021 informierte Museumsleiter Christian Barsch den MdB über die Situation während des Corona-Lockdowns sowie über die Fördermaßnahmen zur Sanierung der historischen Gebäudesubstanz, aber auch über die neuen Projekte, die über das Förderprogramm Neustart Kultur realisiert werden. Barsch erläuterte die neuen Audioguides in verschiedenen Sprachen und Themenwegen sowie über digitale Transformationen wie VR-Brillen zum neuartigen Erleben der Fahrkunst.

Frohe Kunde kam diese Woche aus Berlin, denn ein Förderbescheid über 200.000 € für die Sanierung des defekten Kunstrades wurde im Rathaus bereits sehnlichst erwartet wie der später hinzustossende Bürgermeister der Stadt Braunlage Wolfgang Langer berichtete.

Im Gaipel traf Dr. Kühne auch die Kollegen der Harzenergie, die gerade von einer Kontrollfahrt aus dem Schacht zurückkehrten. Auch hier hatte der MdB ein offenes Ohr als Norbert Rörig, den Spagat der Harzenergie darstellte, St. Andreasberg weiterhin mit regenerativer Energie zu versorgen, die als Weltkulturerbe geschützten Anlagen zu erhalten und gleichzeitig ökonomisch erfolgreich am Energiemarkt zu bestehen. Auch hier sagte Roy Kühne seine Unterstützung zu und versprach weitere Besuche in St. Andreasberg sowie Gespräche mit den zuständigen Gremien und Fachverwaltungen.

Museumsleiter Christian Barsch trifft den Bundespräsidenten

Frank-Walter Steinmeier lädt Braunlager Abordnung zum Gespräch

Der Bundespräsident wanderte am 4. Juli 2021 vom Brocken über die ehemalige deutsch-deutsche Grenze zum Wurmberg. Unterwegs gab es am Dreieckigen Pfahl in entspannter Atmosphäre bei einem Imbiss einen Informationsaustausch mit Vertretern der Städte Braunlage und Wernigerode, den beiden Bürgermeistern Langer und Gaffert sowie den Ministerpräsidenten von Niedersachsen Weil und Sachsen-Anhalt Haseloff, die Steinmeier begleiteten.

Christian Barsch von der Grube Samson war von Bürgermeister Langer eingeladen worden und konnte dem Bundespräsidenten die Grube Samson und das Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft vorstellen. Außerdem berichtete er über die aktuelle Situation am Bergwerksmuseum nach den pandemiebedingten Lockdowns.

Zentrales Gesprächsthema bei der Wanderung war die Waldentwicklung im Nationalpark und den Landesforsten sowie die notwendige gesellschaftliche Transformationen durch den Klimawandel. Steinmeier hörte sich die Sorgen von Tourismus und Gastronomie, aber auch die die Herausforderungen des demografischen Wandels im Harz aufmerksam an.
Ministerpräsident Weil versprach Unterstützung bei der Zukunftsentwicklung von Braunlage, Hohegeiß und St. Andreasberg und lud Bürgermeister Langer für Gespräche nach Hannover ein.

Die Veranstaltung wurde von vielen Medienvertretern begleitet. Einige Ausschnitte und Beiträge können Sie sich durch Anklicken der nachfolgenden Links ansehen: Bericht im ZDF heute-journal, Bericht im NDR Hallo Niedersachsen

Landratskandidat Axel Bender stellt sich vor

Bewerber um das höchste politische Amt des Landkreises in St. Andreasberg

Im September findet eine Reihe von Wahlen statt, unter anderem wird auch der Landrat des Landkreises Goslar neu gewählt. Am 01. Juli 2021 stellte sich der Kandidat Axel Bender in der Grube Samson vor. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Karl-Heinz Plosteiner besuchte der Hotelier aus Hahnenklee Bergwerk und Museum und zeigte sich beeindruckt von der Dynamik der Museumsentwicklung sowie den Plänen zur Erweiterung und inhaltlichen Ausrichtung der Grube Samson.

MdB Kandidatin Frauke Heiligenstadt besucht die Grube Samson

Die ehemalige Nds. Kultusministerien lobt das Engagement der Museumsbetreiber

Am 17. Juni 2021 besuchte die MdB-Kandidatin für den Bundestagswahlkreis Goslar-Northeim-Osterode und aktuelle Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt die Grube Samson.
Frau Heiligenstadt wurde vom Museumsleiter Hans-Günter Schärf kompetent durch Bergwerk und Museum geführt. Neben den historischen Anlagen stellte Schärf auch die im Rahmen des TRAFO-Projekts neukonzipierte Ausstellung vor. Die Politikerin zeigte sich begeistert und ließ es sich nicht nehmen, auf der Fahrkunstsimulation die Einfahrt in den Schacht nachzuempfinden. Beeindruckt war Frau Heiligenstadt auch von der regenerativen Energiegewinnung im Schacht der Grube Samson, die St. Andreasberg zu einem vorbildlichen Beispiel für die erfolgreiche Energiewende macht. Schärf, als ehemalige Bürgermeister von St. Andreasberg, erklärte die Didaktik der Welterbevermittlung und erläuterte auch die Zukunftspläne für die Grube Samson ausführlich. Frauke Heiligenstadt freute sich über die Klarheit der Vision und die bereits akquirierten Fördermittel zur Sanierung der historischen Bestandsgebäude. Sie versprach, sich für die Einwerbung weiterer Förderungen einzusetzen, um das Weltkulturerbe zu erhalten und zu einem modernen Museum weiterzuentwickeln.
 

Viola von Cramon informiert sich über Entwicklungspläne

Die Abgeordnete des Europäischen Parlaments in der Grube Samson

Am 3. August 2019 besuchte Viola von Cramon das historische Bergwerksensemble der Grube Samson. Die Abgeordnete des Europäischen Parlaments in Brüssel informierte sich über die Ideen zur Museumsentwicklung, interessierte sich aber sehr für die Nutzung der Wasserkraft und die Erzeugung regenerativer Energie auf den im Schacht laufenden Turbinen. Frau von Cramon folgte einer Einladung von Museumsleiter Christian Barsch, ebenso wie der Bürgermeister Stefan Grote, der Kandidat um das Bürgermeisteramt Wolfgang Langer sowie der ehemalige Leiter der Grube Samson Jochen Klähn.
Frau von Cramon sicherte Stadt und Betreibern ihre Unterstützung für die Planungen zu.

Dr. Roy Kühne unterwegs in der Grube Samson

Der Bundestagsabgeordnete der Region fährt mit der Fahrkunst

Der für den Wahlkreis Goslar - Northeim - Osterode in den Bundestag gewählte Dr. Roy Kühne stattete der Grube Samson am 14. Juni 2019 einen Besuch ab. Nicht zum ersten Mal war Dr. Kühne im historischen Bergwerk unterwegs. Zu verschiedenen Gelegenheiten - auch privat mit Familie - weilte der Northeimer MdB in St. Andreasberg. Diesmal war der Anlass ein sehr besonderer, denn Ortsbürgermeister Plosteiner hatte in Zusammenarbeit mit der Harzenergie und den Betreibern der Grube Samson ein auch für einen Politiker unvergessliches Erlebnis ermöglicht: Dr. Kühne durfte auf der Fahrkunst in den Schacht der Grube Samson bis zu den Turbinen in 190 m einfahren. Zumindest äußerlich zeigte er sich unerschrocken und meisterte die traditionelle Einfahrt auf der einzigen noch betriebsbereiten Fahrkunst der Welt ohne Probleme. Auch wenn die einfahrenden Personen heute mit Helm, Schutzanzug, Selbstretter und Geleucht ausgestattet sind, so ist der Weg in die Tiefe genauso authentisch wie seit 1837, denn es gibt keine Sicherung. Dr. Kühne kehrte glücklich zurück nach über Tage und zeigte sich wieder einmal beeindruckt von der Grube Samson und den Menschen in St. Andreasberg. Der MdB bot seine Unterstützung an, um Fördermittel für Bergwerk und Museum zu beschaffen, die dringend für Sanierungsmaßnahmen benötigt werden.

Zum Welterbe-Infozentrum Walkenried

Der neue Einstieg in das UNESCO-Weltkulturerbe Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft

Das erste von drei Infozentren zum UNESCO-Welterbe „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“ ist ab sofort für Sie am Standort Walkenried eröffnet. In einer spannenden Ausstellung können Sie sich kostenfrei an zum Teil interaktiven Stationen über das Thema Welterbe informieren.

Die barrierearme Infozentren dienen als Überblick über das UNESCO-Welterbe im Harz und bilden den Auftakt zu den Originalschauplätzen im Welterbe. An den jeweiligen Standorten übernehmen sie vor allem die Funktion als „Scheinwerfer“ für die Orte in direkter Nähe und vermitteln deren Besonderheiten. Am Standort Walkenried sind diese näher beleuchteten Orte etwa das dem Infozentrum unmittelbar gegenüber liegende ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried, die Grube Samson in Sankt Andreasberg oder der Oderteich der Oberharzer Wasserwirtschaft mitten im Nationalpark Harz.

Auch wird die Bedeutung von UNESCO-Welterbestätten für die gesamte Weltgemeinschaft dargestellt – Welterbe gehört allen und verbindet Menschen grenzüberschreitend miteinander.

Herzstück eines jeden Welterbe-Infozentrums ist ein 3D-Landschaftsmodell mit Videoprojektion, die den Veränderungsprozess der 3.000 Jahre alten Kulturlandschaft im Westharz verdeutlicht. Mensch – Natur – Technik werden hier in einen zeitlichen und inhaltlichen Zusammenhang gebracht. Der Film bietet den Gästen die einzigartige Möglichkeit sich aus Vogelperspektive einen Überblick über das gesamte Welterbe im Harz und dessen untertägigen Dimensionen zu verschaffen, aber auch dessen beeindruckende Geschichte kennenzulernen.

An einem Medienterminal können Besucher sich umfassend über alle Angebote und Veranstaltungen im Welterbe informieren. Mit einer individuell zusammengestellten Informations- und Wunschliste kann dann das Welterbe-Infozentrum verlassen und das Welterbe vor Ort erkundet werden.

Zwei weitere Welterbe-Infozentren werden an den Standorten Goslar (2021) und Clausthal-Zellerfeld (2022) eingerichtet. Sie sind eine wichtige touristische Infrastrukturmaßnahme und tragen neben der Erschließung und Vermittlung der Welterbestätte zu einer besseren Vernetzung der Bestandsangebote im Welterbe bei.                                          (Text: Stiftung UNESCO Welterbe im Harz)

Welterbe-Infozentrum am Standort Walkenried

Anfahrt
Steinweg 4, 37445 Walkenried

Öffnungszeiten
Nieders. Osterferien bis Oktober und Weihnachtsfeiertage:
Di-So und feiertags 10-17 Uhr, 31. Dez. 10-15 Uhr geöffnet
Mo und 24. Dez. geschlossen

November bis Nieders. Osterferien:
Mi-So und feiertags 10-17 Uhr geöffnet
Mo und Die geschlossen

Führungen
auf Anfrage unter: 05525 - 9599064  oder info@kloster-walkenried.de

Hinweis
Der Eintritt ist frei. Das historische Gebäude ist barrierearm.

Clausthaler entdecken neues Mineral im Harz

“Roterbärit” aus Sankt Andreasberg von der International Mineralogical Association (IMA) als neue Mineralart anerkannt.

Anfang August 2019 ging eine E-Mail aus Japan bei der Technischen Universität Clausthal ein. In diesem Schreiben wurde mitgeteilt, dass die Kommission für neue Minerale der International Mineralogical Association (IMA), dieses Anfang des Jahres als Neuentdeckung eingereichte Mineral unter dem Namen Roterbärit einstimmig anerkennt hat.
Entdecker ist Dr. Alexandre Raphael Cabral aus Brasilien, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter einige Jahre lang im Fachgebiet Lagerstätten und Rohstoffe am Institut für Endlagerforschung der TU Clausthal tätig gewesen war und heute als Professor an der brasilianischen Federal University of Minas Gerais in Belo Horizonte lehrt.

“Ein neues Mineral zu entdecken, ist für einen Mineralogen eine wunderbare Sache, denn soetwas kommt nicht alle Tage vor. Bisher sind weltweit rund 5500 Mineralarten bekannt”, sagt Professor Dr. Bernd Lehmann vom Fachgebiet Lagerstätten und Rohstoffe. Der derzeitige Dekan der Fakultät für Energie & Wirtschaftswissenschaften der TU Clausthal ist Doktorvater von Alexandre Raphael Cabral und in verschiedene Projekte zur Erforschung der Gangvererzungen im Harz eingebunden.

In der Arbeitsgruppe von Professor Lehmann wurden schon fünf andere neue Mminerale entdeckt, die allerdings aus Promotionsarbeiten in Bolivien, Brasilien, Kongo und China hervorgegangen sind. Ein neues primäres Erzmineral in einer “klassischen Bergbauregion” wie dem Harz zu entdecken, der schon seit Jahrhunderten erforscht wird, ist etwas ganz Besonderes.

Entdeckt hatte Cabral das neue und außerordentlich seltene Mineral, das in Bindung an Selen die Metalle Palladium, Kupfer und Wismut enthält, bei der erzmikroskopischen Bearbeitung von alten Proben. Es handelt sich um Material aus privaten Sammlungsbeständen, das von Dr. Wilfried Ließmann, ebenfalls Dozent an der TU Clausthal, im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit am Lehrbergwerk Grube Roter Bär aufgespürt wurde. Dieses wurde bereits in den 1920er Jahren, im Rahmen der letzten bergmännischen Erkundungsarbeiten in der Grube Roter Bär im Niveau des dem Sieberstollens, an den dort entdeckten, nur wenige Zentimeter mächtigen “Selenidtrümern” gewonnen. Schon die Erstbearbeitung des Materials 1928 durch Hermann Rose aus Hamburg und Wilhelm Geilmann aus Hannover ergab eine sehr komplexe Mineralogie, die mit den damaligen Analysemethoden aber nicht weiter zu entschlüsseln war.
Durch die erneute Untersuchung des historischen Materials mit der Elektronenstrahlmikrosonde gelangen neue Erkenntnisse, wobei für eine nicht zubestimmende Erzphase ein Chemismus ermittelt wurde, der keinem der bislang bekannten Mineral entsprach. Es folgten weitere aufwendige Untersuchungen, um die für eine Anerkennung als neues Mineral geforderten physikalischen und kristallografischen Parameter zu ermitteln. Da das Mineral nur einige Zehner Mikrometer groß ist, musste es zur  Gewinnung der Strukturdaten erst in einem aufwendigen Prozess synthetisiert werden. Dies ist der Verdienst von Dr. Anna Vymazalova beim Tschechischen Geologischen Dienst in Prag, die diese Aufgabe mit großem Engagement löste. Eine weitere Hürde war die Aufnahme der sog. Reflexionskurve und die Ermittlung von Farbnormwerten sowie der Vickershärte, wozu es in Clausthal am notwendige Equipment fehlte. Dankenswerter Weise übernahm Dr. Chris J. Stanley vom Department of Earth Sciences / Natural History Museum in London als ausgewiesener Experte diese Untersuchungen.

Roterbärit ist metallischglänzend und kristallisiert im orthorhombischen System. Er tritt begleitet von Gold und anderen Seleniden in Form von nur in Mikrometer-großer Einschlüsse in Clausthalit auf. Clausthalit mit Typlokalität Clausthal ist ein Bleiselenid, das schon seit fast 200 Jahren bekannt ist. Wie die mikrochemische Analyse ergab, handelt es sich bei Roterbärit um ein Palladium-Kupfer-Wismut-Selenid der Zusammensetzung PdCuBiSe3 .
Benannt wurde das Erzmineral nach seinem Fundort, der Grube Roter Bär im Silberbergbaurevier von St. Andreasberg. Seit 1988 wird die Grube zum Zweck der Montanforschung von der Arbeitsgruppe Bergbau im St. Andreasberger Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V. betrieben. Allerdings ist die Orginalfundstelle Ende der 1920er Jahre mit Auffahrungsbergen versetzt worden und daher nicht mehr zugänglich, so dass mit aktuellem Material von hier nicht zu rechnen ist und es eine mineralogische Rarität bleiben wird. Das Originalmaterial ist in der Geosammlung der TU Clausthal hinterlegt.

Zu den ebenfalls in jüngerer Zeit zuerst aus dem Harz beschriebenen Mineralen zählen Schulenbergit (1984), Lautenthalit (1993) und Tischendorfit (2002).

Nachdem zuletzt 1908 mit dem Samsonit ein neues Mineral in St. Andreasberg entdeckt worden ist, gilt nun auch die Grube Roter Bär international als Typlokalität für ein Mineral, worüber man sich beim Betreiber des Bergwerks wie auch in der Bergstadt sehr erfreut zeigt.

W. Ließmann, TU Clausthal

Video der TU Clausthal mit Interviews

7 Tage / 4 Museen

Kultur-Erlebniswoche vom 19. bis 25. Mai 2019. Eine Woche mit vielen spannenden Aktionen rund um die Bergbaugeschichte im Oberharz.

Beginnend am Sonntag, den 19. Mai laden die vier Museen & Besucherbergwerke im TRAFO-Projekt – ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes – zu einer ganz besonderen Woche.

Nordic Walking unter Tage, kreative Kunstaktion, buntes Museumsfest und köstliches Dinner im Stollen: Diese und viele weitere spannende Aktionen erwarten Sie während der Kultur-Erlebniswoche an der Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund, der Grube Samson in St. Andreasberg, dem Oberharzer Bergwerkemuseum in Clausthal-Zellerfeld und dem 19-Lachter-Stollen in Wildemann. Ob Sie krimibegeistert sind, Interesse an der Oberharzer Mundart haben, ob Sie gerne gestalterisch aktiv werden, es lieben, schöne Fotos auf Instagram zu posten oder ob Sie über Kulturpolitik diskutieren möchten: Hier ist für jede*n etwas dabei!

Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Vereinen, Künstlerinnen und Künstlern sowie mit Gastronomiebetrieben und Firmen aus der Region haben die vier Museen & Besucherbergwerke und die Stiftung Welterbe Harz ein noch nie da gewesenes Veranstaltungsformat ins Leben gerufen: Eine Kulturwoche nicht nur für, sondern geplant von und mit der Oberharzer Bevölkerung.

Sonntag, der 19. Mai bis Samstag, der 25. Mai. 2019

Oberharzer Bergwerksmuseum
, Bornhardtstraße 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Schachtanlage Knesebeck,Knesebeck 1, 37539 Bad Grund (Harz)

Grube Samson, Am Samson 2,37444 St. Andreasberg

19-Lachter-Stollen, Im Sonnenglanz 18, 38709 Wildemann


Weitere Informationen zur Kultur-Erlebniswoche und zum Programm finden Sie auf der Webseite der Stiftung UNESCO Welterbe im Harz. Einen Flyer mit dem Programm können Sie hier herunterladen.

 

"Berggeschrei"

Kunst mit Künsten 19.05.-20.07.2019

Veranstaltung im Rahmen der Kultur-Erlebniswoche "7 Tage / 4 Museen" vom 19.-25. Mai 2019 an den TRAFO-Standorte in St. Andreasberg, Clausthal-Zellerfeld, Wildemann und Bad Grund.

Der Oberharz blickt auf eine jahrhundertealte Tradition der Entwicklung von Künsten zurück. So werden im Bergbau hochentwickelte Techniken und Maschinen genannt. Drahtseil und Fahrkunst zählen heute zu den bekanntesten Erfindungen des Oberharzer Bergbaus, daneben kennen wir auch Kunstkreuze oder Kunstknechte.

Kunstfertigkeit wird im Bergbau also genauso Kunst genannt wie Kunst als Darstellung eines Wissens- und Erkenntnisprozesses. Dieser hilft uns, die Welt zu verstehen und sinnlich wahrzunehmen.

Den Ideenreichtum der Harzer Bergleute haben Künstler*innen zum Anlass genommen, sich mit dessen Besonderheiten auseinanderzusetzen. Das „Berggeschrei“ ist der Begriff für den Silberrausch, der Menschen ab dem 16. Jahrhundert in den Harz lockte. Das heutige „Berggeschrei“ interpretiert faszinierende Aspekte des historischen Silberbergbaus. Parallelen und Gegensätze, Traditionen und Überraschungen laden zur Grube Samson ein. Entstanden ist ein Rundweg in der Kulturlandschaft mit Objekten, Installationen und Aktionen von Eike Geertz, Dorothea Kirsch, Detlef Backhaus, Kordula Klose, Reta Reinl, Karsten Knigge, Lasafam Iturrizaga.

Wir laden Sie ein zu einer neuen Sichtweise auf den Harzer Bergbau und sein Weltkulturerbe.
Einen Flyer mit dem Lageplan und der Vorstellung der Kunstschaffenden können Sie hier herunterladen.

Vernissage: Sonntag, 19. Mai 2019, 11:00
Ausstellungsende: Samstag, 20.07.2019, 14:00
Ort: Grube Samson und Außengelände
Kunstworkshop für Kinder: Montag, 20. Mai 10:00
Kunstworkshop für Erwachsene: Montag, 20. Mai 16:00

Teilnahme frei, Bergwerksführung zur Vernissage zum Sonderpreis von 4,00 €

 

Berggeschrei - Kunst mit Künsten Ausstellung an der Grube Samson 19.05. - 20.07.2019

Brand am Lehrbergwerk Roter Bär mit der Bitte um Unterstützung zum Wiederaufbau!

Nachricht vom Lehrbergwerk Roter Bär:

Liebe Freunde der Harzer Montangeschichte,
Vereinsmitglieder und Förderer des Lehrbergwerks Grube Roter Bär!

(...) Am Samstag, den 14.10.2018 in der Nacht ist unser Kauengebäude vor der Lampenstube abgebrannt.
https://live.goslarsche.de/post/view/5bc357820e1fb06bc4a7200c/St-Andreasberg/Roter-Baer-Werkstatt-faengt-Feuer

Um 22:00 wurde die Feuerwehr Andreasberg und Braunlage alarmiert und in den Morgenstunden war alles gelöscht. Der Brandort ist von der Polizei seit Mittwoch freigegeben und den Verein trifft keine Schuld. Ab morgen räumen wir auf. Unsere Lage ist wie folgt:

Das Kauengebäude und der seitliche Schuppen vor der Beton-Lampenstube sind zerstört, wobei i.W. Dach und Fassade (soweit aus Holz) gebrannt haben.
Die wertvolleren Geräte in der Lampenstube sind unbeschädigt. Auch im Kauengebäude unten hat es offensichtlich nicht gebrannt, aber das Dach ist weg.
Die Nachbargebäude sind Dank der Feuerwehr unbeschädigt.

Wir streben an, den Besucherbetrieb bis Saisonende weiterzuführen.

Wir bitten um Spenden für den Wiederaufbau der Kaue. Unser Konto unten ist benannt.
Für Spenden über 100 € gibt es einen Beleg. Bis 100 € erkennt das Finanzamt i.A. anhand des Überweisungsträgers an.  
 
Mit herzlichem Glück Auf

Matthias Bock (1. Vorsitzender)
 

St. Andreasberger Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V.
[gegründet 1931] Trägerverein LEHRBERGWERK GRUBE ROTER BÄR
Dr.-Willi-Bergmann-Str. 28
37444 Sankt Andreasberg im Harz

Bankverbindung Verein:
Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
IBAN: DE64 2595 0130 0001 0082 42
BIC: NOLADE21HIK

Weitere Informationen zum Brandgeschehen sowie Bilder finden Sie hier.

Christian Barsch ist "Botschafter" für das Forum Wissen

Plakataktion des neuen Wissenschaftsmuseum startet in Südniedersachsen

Seit vergangener Woche wirbt Christian Barsch, zusammen mit Hans-Günter Schärf Betreiber der Grube Samson, als Imagebotschafter für das entstehende Wissenschaftsmuseum Forum Wissen in Göttingen. An verschiedenen Standorten in Göttingen, Northeim, Osterode und Bad Lauterberg sind die übergroßen Plakatwände mit dem Bild des Erlebnisführers aus dem Harz zu sehen. Ziel ist es, die Bekanntheit des Museumskonzepts zu steigern und die Verbindung mit der Regionalgeschichte des gesamten südniedersächsischen Raums herzustellen.

"Als ich gefragt wurde, ob ich für die Region Harz diesen Part übernehmen würde, habe ich als Absolvent der Universität Göttingen natürlich gern zugesagt" so Barsch. "Mit der Kreisfusion Osterode-Göttingen interessieren sich inzwischen immer mehr Menschen für den Harz. Natürlich wollen wir mit dieser Aktion weitere Gäste für das aufstrebende Mittelgebirge und seine Montangeschichte begeistern."

Der gebürtige Harzer Diplom-Forstwirt und Welterbe-Guide Barsch steht für die Verbindung von Kulturerlebnis, Naturentdeckung und Bildungsunterhaltung im Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft wie auch im Nationalpark und Naturpark Harz.

Alle Infos zum Forum Wissen finden Sie hier.