7 Tage / 4 Museen

Kultur-Erlebniswoche vom 19. bis 25. Mai 2019. Eine Woche mit vielen spannenden Aktionen rund um die Bergbaugeschichte im Oberharz.

Beginnend am Sonntag, den 19. Mai laden die vier Museen & Besucherbergwerke im TRAFO-Projekt – ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes – zu einer ganz besonderen Woche.

Nordic Walking unter Tage, kreative Kunstaktion, buntes Museumsfest und köstliches Dinner im Stollen: Diese und viele weitere spannende Aktionen erwarten Sie während der Kultur-Erlebniswoche an der Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund, der Grube Samson in St. Andreasberg, dem Oberharzer Bergwerkemuseum in Clausthal-Zellerfeld und dem 19-Lachter-Stollen in Wildemann. Ob Sie krimibegeistert sind, Interesse an der Oberharzer Mundart haben, ob Sie gerne gestalterisch aktiv werden, es lieben, schöne Fotos auf Instagram zu posten oder ob Sie über Kulturpolitik diskutieren möchten: Hier ist für jede*n etwas dabei!

Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Vereinen, Künstlerinnen und Künstlern sowie mit Gastronomiebetrieben und Firmen aus der Region haben die vier Museen & Besucherbergwerke und die Stiftung Welterbe Harz ein noch nie da gewesenes Veranstaltungsformat ins Leben gerufen: Eine Kulturwoche nicht nur für, sondern geplant von und mit der Oberharzer Bevölkerung.

Sonntag, der 19. Mai bis Samstag, der 25. Mai. 2019

Oberharzer Bergwerksmuseum
, Bornhardtstraße 16, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Schachtanlage Knesebeck,Knesebeck 1, 37539 Bad Grund (Harz)

Grube Samson, Am Samson 2,37444 St. Andreasberg

19-Lachter-Stollen, Im Sonnenglanz 18, 38709 Wildemann


Weitere Informationen zur Kultur-Erlebniswoche und zum Programm finden Sie auf der Webseite der Stiftung UNESCO Welterbe im Harz. Einen Flyer mit dem Programm können Sie hier herunterladen.

 

"Berggeschrei"

Kunst mit Künsten 19.05.-20.07.2019

Veranstaltung im Rahmen der Kultur-Erlebniswoche "7 Tage / 4 Museen" vom 19.-25. Mai 2019 an den TRAFO-Standorte in St. Andreasberg, Clausthal-Zellerfeld, Wildemann und Bad Grund.

Der Oberharz blickt auf eine jahrhundertealte Tradition der Entwicklung von Künsten zurück. So werden im Bergbau hochentwickelte Techniken und Maschinen genannt. Drahtseil und Fahrkunst zählen heute zu den bekanntesten Erfindungen des Oberharzer Bergbaus, daneben kennen wir auch Kunstkreuze oder Kunstknechte.

Kunstfertigkeit wird im Bergbau also genauso Kunst genannt wie Kunst als Darstellung eines Wissens- und Erkenntnisprozesses. Dieser hilft uns, die Welt zu verstehen und sinnlich wahrzunehmen.

Den Ideenreichtum der Harzer Bergleute haben Künstler*innen zum Anlass genommen, sich mit dessen Besonderheiten auseinanderzusetzen. Das „Berggeschrei“ ist der Begriff für den Silberrausch, der Menschen ab dem 16. Jahrhundert in den Harz lockte. Das heutige „Berggeschrei“ interpretiert faszinierende Aspekte des historischen Silberbergbaus. Parallelen und Gegensätze, Traditionen und Überraschungen laden zur Grube Samson ein. Entstanden ist ein Rundweg in der Kulturlandschaft mit Objekten, Installationen und Aktionen von Eike Geertz, Dorothea Kirsch, Detlef Backhaus, Kordula Klose, Reta Reinl, Karsten Knigge, Lasafam Iturrizaga.

Wir laden Sie ein zu einer neuen Sichtweise auf den Harzer Bergbau und sein Weltkulturerbe.
Einen Flyer mit dem Lageplan und der Vorstellung der Kunstschaffenden können Sie hier herunterladen.

Vernissage: Sonntag, 19. Mai 2019, 11:00
Ausstellungsende: Samstag, 20.07.2019, 14:00
Ort: Grube Samson und Außengelände
Kunstworkshop für Kinder: Montag, 20. Mai 10:00
Kunstworkshop für Erwachsene: Montag, 20. Mai 16:00

Teilnahme frei, Bergwerksführung zur Vernissage zum Sonderpreis von 4,00 €

 

Berggeschrei - Kunst mit Künsten Ausstellung an der Grube Samson 19.05. - 20.07.2019

Brand am Lehrbergwerk Roter Bär mit der Bitte um Unterstützung zum Wiederaufbau!

Nachricht vom Lehrbergwerk Roter Bär:

Liebe Freunde der Harzer Montangeschichte,
Vereinsmitglieder und Förderer des Lehrbergwerks Grube Roter Bär!

(...) Am Samstag, den 14.10.2018 in der Nacht ist unser Kauengebäude vor der Lampenstube abgebrannt.
https://live.goslarsche.de/post/view/5bc357820e1fb06bc4a7200c/St-Andreasberg/Roter-Baer-Werkstatt-faengt-Feuer

Um 22:00 wurde die Feuerwehr Andreasberg und Braunlage alarmiert und in den Morgenstunden war alles gelöscht. Der Brandort ist von der Polizei seit Mittwoch freigegeben und den Verein trifft keine Schuld. Ab morgen räumen wir auf. Unsere Lage ist wie folgt:

Das Kauengebäude und der seitliche Schuppen vor der Beton-Lampenstube sind zerstört, wobei i.W. Dach und Fassade (soweit aus Holz) gebrannt haben.
Die wertvolleren Geräte in der Lampenstube sind unbeschädigt. Auch im Kauengebäude unten hat es offensichtlich nicht gebrannt, aber das Dach ist weg.
Die Nachbargebäude sind Dank der Feuerwehr unbeschädigt.

Wir streben an, den Besucherbetrieb bis Saisonende weiterzuführen.

Wir bitten um Spenden für den Wiederaufbau der Kaue. Unser Konto unten ist benannt.
Für Spenden über 100 € gibt es einen Beleg. Bis 100 € erkennt das Finanzamt i.A. anhand des Überweisungsträgers an.  
 
Mit herzlichem Glück Auf

Matthias Bock (1. Vorsitzender)
 

St. Andreasberger Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V.
[gegründet 1931] Trägerverein LEHRBERGWERK GRUBE ROTER BÄR
Dr.-Willi-Bergmann-Str. 28
37444 Sankt Andreasberg im Harz

Bankverbindung Verein:
Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
IBAN: DE64 2595 0130 0001 0082 42
BIC: NOLADE21HIK

Weitere Informationen zum Brandgeschehen sowie Bilder finden Sie hier.

Christian Barsch ist "Botschafter" für das Forum Wissen

Plakataktion des neuen Wissenschaftsmuseum startet in Südniedersachsen

Seit vergangener Woche wirbt Christian Barsch, zusammen mit Hans-Günter Schärf Betreiber der Grube Samson, als Imagebotschafter für das entstehende Wissenschaftsmuseum Forum Wissen in Göttingen. An verschiedenen Standorten in Göttingen, Northeim, Osterode und Bad Lauterberg sind die übergroßen Plakatwände mit dem Bild des Erlebnisführers aus dem Harz zu sehen. Ziel ist es, die Bekanntheit des Museumskonzepts zu steigern und die Verbindung mit der Regionalgeschichte des gesamten südniedersächsischen Raums herzustellen.

"Als ich gefragt wurde, ob ich für die Region Harz diesen Part übernehmen würde, habe ich als Absolvent der Universität Göttingen natürlich gern zugesagt" so Barsch. "Mit der Kreisfusion Osterode-Göttingen interessieren sich inzwischen immer mehr Menschen für den Harz. Natürlich wollen wir mit dieser Aktion weitere Gäste für das aufstrebende Mittelgebirge und seine Montangeschichte begeistern."

Der gebürtige Harzer Diplom-Forstwirt und Welterbe-Guide Barsch steht für die Verbindung von Kulturerlebnis, Naturentdeckung und Bildungsunterhaltung im Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft wie auch im Nationalpark und Naturpark Harz.

Alle Infos zum Forum Wissen finden Sie hier.